Viel Stimmung beim Kreppelkaffee
Ein Saal voller schmucker „Mädels“, eine Stimmungskapelle und einen Mix aus Show und Klamauk, die „Möhnen“ waren an ihrem Tag, dem „Schwerdonnerstag“ begeistert, machten mit und sorgten für eine Bombenstimmung beim Endspurt in die tollen Tage, sie hatten alles fest im Griff. „Heut regieren hier die Frauen, das müssen die Männer erst mal verdauen“ so EKG Vereinspage Melissa Lindermann und als Krönung der Fassenacht bezeichnete Prinzessin Andrea I. den Kreppelkaffee der Emser Karnevalsgesellschaft (EKG).
Ob kölsche Tön vom Exprinzen Rudi Klaus, die Tänze der EKG Garden, der Solomariechen oder Showtanz, eine Musikparodie gepaart mit Comedy, eine Travestishow, Party pur war im Emser Kurhaus angesagt. EKG Präsident Uwe Schüler und sein Vize Frank Ackermann hatten zu Begin nicht zuviel versprochen, Prinzessin Andrea I. führte ihren Prinzgemahl Markus I. standesgemäß in Handschellen vor, ihm blieb keine Chance ob der Übermacht der närrischen Weiber. Olga Orange hatte die Närrinnen auf ihrer Seite, setzte so mit ihrer witzigen Travestieshow so manchen Seitenhieb, einfach super.
Auch im 30. Jahr ihres Bestehens haben die „Trämps“ (Fritz Bingel-Reinhold Hausen) wieder ihre Opfer gefunden und glossierten das geschehen in der Kurstadt. Ob Spielhölle auf dem Maracker, die Medienschule oder die Kultur in der Stadt, gekonnt setzten sie Akzente und so mancher der „Promis“ bekam sein Fett weg. Bei „Asterix und die Römer“ hielt es das närrische Auditorium nicht mehr auf den Stühlen, der Zaubertrank wirkte in der närrischen Hölle, eine Glanzparade der Gelb-Roten aus Koblenz.
Markus Hay parodierte kleine und große Künstler, seine Verse kamen an und machten Lust auf mehr. Timo Ehmann bot mit seinen Schlagern vom Ballermann Party pur. Das Dreigestirn aus Kamp-Bornhofen zeigte sich stimmungsvoll. Besonders stolz kann die EKG auf ihre Tanzgruppen und Solomariechen sein, ihre Tänze, ob Show oder Garde, waren einfach Klasse. Michaela und Michael Rink machten ihren Ehestreit öffentlich, da gab es für die wenigen männlichen Vertreter wenig zu lachen. Den musikalischen Schlusspunkt setzten die „Roten Husaren“, so ein Tag wie heute, für das närrische Volk war die Schau der Narretei viel zu schnell vorbei.
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