Ausverkauftes Haus zur närrischen Sitzung
In der bunt geschmückten Narhalla „Theatersaal“ ging es so richtig rund bei der närrischen Sitzung. Im ausverkauften Haus schunkelte sich das närrische Auditorium, unter den Klängen von „Dieter Sprengers Dancing Sound“, schon einmal warm. „Die Hände zum Himmel“ oder das „Mägdelein vom Titikakasee“, „Hotte“ (Horst Leder) holte die Närrinnen und Narren von den Stühlen. EKG Präsident Uwe Schüler und sein Vize Frank Ackermann hielten die Begrüßung ganz kurz, sie wünschten allen einen kurzeiligen, schönen Abend, Fritz Bingel sang das Vereinslied „Orange und Blau regiert die Narrenwelt“ und die Aktiven der EKG boten ein buntes Bild auf der Kurhausbühne.
„Helau im Saal, ich grüße euch im Karneval, es wird ein toller Abend das weiß ich genau, Helau“, nach dem Prolog von Vereinspage Melissa Lindermann ging so richtig die Post ab, es folgte ein Mix aus Show, Tanz und Büttenvorträgen. Die Kinder- und Jugendtanzgarde eröffnete den Reigen der zahlreichen Tänze, das Trainerteam um Michaela Rink hatte wieder ganze Arbeit geleistet. Die Klänge der Roten Husaren kündeten den Einzug des Prinzenpaars Igor I. von der Adria und Ricarda I. des Meenzer Mädche an. Schmuck, scharmant und redegewandt präsentierten sich die Tollitäten. „Ich bin überwältigt von der Kulisse im Saal, der schönste Schmuck ist das Publikum. Danke, euer Erscheinen ist für die Aktiven der EKG das Schönste. Feiert mit uns“ so Prinz Igor I. „Viel Spaß bei einer großartigen Show, ich habe bei der Generalprobe bereits einen Vorgeschmack bekommen und freue mich“ so Ricarda I. Elke Bingel und Ursula Bruchschmidt wurden für ihre Verdienste um den Emser Karneval vom RKK mit der goldenen Verdienstmedaille ausgezeichnet.
„Wir haben ein Prinzenpaar zum anfassen“ so Sitzungspräsident Frank Ackermann nachdem die Tollitäten nah beim Volk Platz genommen hatten. Solomariechen Joanna Richter wirbelte im schmucken Kostüm über die Bühne, ein vielversprechender EKG Nachwuchs. Die Rollen vertauschten Michaela und Michael Rink, sie präsentierten sich als „Prinzenpaar der Zukunft“. Wer im Hause Rink regiert, ganz klar war es nicht auszumachen. Die Junioren der EKG zeigten einen Gardetanz der besonderen Qualität. Prinz Eberhard I. der närrische Saarländer und Prinzessin Antje I. aus´m Katzegässje führten die Abordnung des Fachbacher Karnevalsvereins an und überbrachten die Glückwünsche der Nachbargemeinde. Die Roten Husaren, seit Jahrzehnten ständiger Begleiter der EKG und der Prinzenpaare, überzeugte mit seiner Musikshow und heizten die Stimmung so richtig an. „Hurra der Pumuckl ist da“ die kleinen Wichte des Kinder- und Jugendtanzcorps mit den roten Haaren klauten Meister Eder die Uhr und zeigten allen auf lustige Weise eine lange Nase.
„Geister und Märchenstunde“ beim Damenelferrat, er zeigte den Märchenklassiker Aschenputtel in einer eigenwilligen Form, der Traumprinz kam vom Schloss Balmoral und fand seine Traumprinzessin. Die „Viktoriagarde“ ist längst zum Aushängeschild der EKG geworden, stehender Beifall belohnte ihre tänzerische Leistung. Die „Mauerblümchen“ aus Koblenz starteten eine Frontalangriff auf die Lachmuskeln und die Männerwelt, der Liebesdurst der Damen war unerschöpflich, Riesenapplaus. Solomariechen Ann-Kathrin Schowtjak zeigte sich als „Musik-Box-Dancer“, eine klasse tänzerische Leistung. „Schule aus“, die Junioren der EKG hatten ein gutes Gefühl und tanzten, wie es sich gehört, in Schulkleidung. Aufpassen hieß es für die lokalen Politgrößen beim Auftritt der „Trämps von Ems“ Fritz Bingel und Reinhold Hausen.
Die beiden Urgesteine des Emser Karnevals kommentierten, mit spitzer Zunge das Lokalgeschehen. „Weckt den Hoppe, dann die Geschäftswelt, es wird nur gelinge, packt man gemeinsam an die Dinge. Buga Klasse, der Quiz mit Frank Ackermann kam sehr gut an, die vier Schlaumeier aus Ems wären besser daheim geblieben, Hella von Sinnen wusste mehr über Ems, in Sachen Medienschule forderten sie Butter bei die Fisch und im Maarackerstreit endlich ein Ende, echte Eemser Pänz die genau hingeschaut hatten, ihnen entgeht so schnell nichts. Solomariechen Jaqueline Schaust, vielfach für ihre tänzerische Leistungen ausgezeichnet, zeigte mit viel Temperament, gepaart mit Charme und Akrobatik, ein Solo der Sonderklasse.
Parodist Markus Hay aus Bad Bertrich brachte so manchen Star auf die Emser Bretter, vom Schlager bis hinzu Heinz Erhard, mit seiner Wort- und Zungenakrobatik verkaufte er sein Produkt in der Wirtschaftskrise. Viel zu stemmen hatte „Herkules“ beim Showtanz der „New Generation of Dufty Movies“, eine Truppe von der bestimmt noch mehr kommt. „The Bobbin Baboons“, nicht zum ersten mal in Bad Ems, rockten auf den Kurhausbrettern, nahmen die Närrinnen und Narren mit auf eine musikalische Reise, so mancher hätte gerne noch mehr gehört. „Sierra Madre“ die Feuerzeuge blitzten beim Gesang von Fritz Bingel, „So ein Tag der dürfte nie vergeh´n“ sang die große Narrenschar und die Aktiven der EKG verabschiedeten sich von einem begeisterten närrischen Auditorium. (hck) Fotos: Hans Hermann Floeck
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Danke für den ausführlichen
Danke für den ausführlichen Bericht und den sehr schönen Bildern.
Fred Schweinar
(Administrator und Senator der EKG)
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