NCC Nachwuchs: Jugend in der Bütt

Montag, 20.02.2012
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Die traditionelle NCC-Jugendveranstaltung „Jugend in der Bütt“ in der Bürgerhaus-Narrhalla wird von Jahr zu Jahr attraktiver. Vor einem voll besetzten Saal bot der NCC-Nachwuchs zwei Stunden Stimmung und Kurzweil. Die von Hendrika Karst, Caroline Gasteyer, Daniela Meyer und Anke Sorg in zahlreichen Proben gedrillte Truppe bot echt bühnenreife Leistungen, auch die drei Neulinge Alexander von Champorcin, Maximilian Kreisel und vor allen die reizende Luise Teutscher. Als „alte Hasen“ präsentierten sich gekonnt Ravn und Inken Kaiser, Johannes Bräutigam, Noelle und Nils Baier, Marius und Roman Karst, Fabiola Singhof, Yannick Behnert, Konstantin Belz, Christian Kreuzberger und Yvonne Hilge. Bereits in den beiden NCC-Prunksitzungen hatten Tamara Bohner, Juliana Bräutigam und Lennard Wollschläger mit der herrlichen Persiflage „Nur keine Angst“ über einen sicher unvergesslichen Zahnarztbesuch die Lacher auf ihrer Seite. Und in der „Bütt“ sorgte Marius Karst mit seiner Klage über eine ALDI-süchtige Mutter für brausenden Applaus.
Was wäre das schönste Programm ohne hübsche Showtänze? Peggy Hannigs NCC-Gardeballett bestach durch wieder einmal durch exakte Figuren, doch auf einem guten Weg zu solchen Leistungen sind auch die von Desiree Emmel geführten „Dancearoos“. Aus Miehlen kam eine originelle Tanzgruppe um Tanja Bauer, und Mona Lang konnte stolz sein auf ihr NCC-Nachwuchsballett „Accento“. Einen krönenden Abschluss setzte das „Junge-Bube Ballett“ der immer wieder ideenreichen Helga Bohner, diesmal als zwerchfellerschütternde Gnome unter mächtigen Filzhüten.
Geschickt und wortgewaltig moderierten die Alt-Aktiven Eike Schmitter und Marius Karst das turbulente Geschehen auf der Bühne, das mit einer Panne begann – ausgerechnet mit Mikros aus Miehlen. Reizende Sketsche erzählten von einem Afrika-Urlaub und zeigten ein Gespräch im Zugabteil. Man erfuhr, dass Afrika dicht beim Blauen Ländchen liegen muss, weil ein Schwarzer täglich mit dem Rad zur Arbeit kommt. Im Angelladen zeigt ein Kunde deutliche Bildungslücken, und Feministinnen begrüßen ihren Mann mit „Dein Essen steht im Kochbuch.“ Ein Ehestreit um einen Regenschirm, der Automateneinsatz im Arbeitsamt, Hausaufgabenhilfe durch Oma und ein Beweis, dass Apfelkerne schlau machen, brachten viel Applaus von Jung und Alt, ehe man erfuhr, was Mädchen alles „gegen Bezahlung“ tun.
Für das große Finale hatte H.-J. Hissnauer eigens ein Lied über die NCC-Jugend komponiert, das alle begeistert mitsangen. -pc-

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