Kreisnarrentreffen im Bad Emser Kurhaus

Jecken von Rhein, Lahn und Aar unter einem Dach
Samstag, 28.01.2012
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Rund 400 Närrinnen und Narren aus 32 Vereinen aus dem gesamten Rhein-Lahn-Kreis trafen sich zum zehnten Mal zum Kreisnarrentreffen im Emser Kurhaus. Musik, Tanz und Show wechselten beim kurzweiligen närrischen Programm. Zuvor hatten Kuh(L)Two das bunt gemischte Auditorium mit Kölsche Tön musikalisch eingestimmt, das Duo Frank Ackermann und Radscha Manfred Radermacher geleiteten durch die närrische Show und die Feuerwehrkapelle Dahlheim holte zum ersten mal das närrische Auditorium von den Stühlen. „Wir bekommen einen internen Einblick in das närrische Treiben in unserem Kreis.

Im Mittelpunkt stehen sie, die Vereine. Besonders begrüßen möchte ich die zahlreichen Jubiläumsvereine mit ihren Tollitäten. Ich danke allen Sponsoren die ein so großes Narrentreffen im RLK ermöglichen“ so Landrat Günter Kern in seiner kurzen Ansprache. „Unser diesjähriger Orden, die dunklen Streifen sollen die Mittelrheinbrücke darstellen“ so der Seitenhieb des Landrats bei der Ordensverleihung. Zahlreich waren die Ehrengäste aus Politik und Wirtschaft. „Viel Spaß in der schönen Emser Narhalla“ wünschte Thomas Wilhelmi von der Staatsbad GmbH und der Emser Bürgermeister Berny Abt hatte lustige Verse zur Einstellung von Beamten im Kreishaus parat. Laura Meißner, Solomariechen von „Hot Chocolate“ Bad Ems wirbelte über die Kurhausbretter. Nicht minder quirlig präsentierten sich die „Blues Brothers“ vom TSC Schwarz-Weiß Winden, eine kuhle Show.

Wolfgang Strobel, Träger der RLK Kapp 2007 bot sich als Mann für alle Fälle in allen Lagen an. „Die Kreisverwaltung sucht einen Mann für fremden Verkehr“. Recht voll wurde es auf der Bühne bei der Vorstellung der Prinzenpaare und das Fachbacher Prinzenpaar Eberhard I. der närrische Saarländer und Antje I aus dem Katzegäsche machten „Alle Hopp“ zum Schlachtruf. Die Tanzgarde Grün-Blau Holzheim bot eine Tanzshow vom feinsten und die „Blockbuster“ des CCO Lahnstein entpuppten sich als wahre Verwandlungskünstler, ein Hollywood reife Nummer. Ein Ohrenschmaus der besonderen Art boten die singenden Feuerwehrleute aus Weisel. A-Capella wussten sie von Dieters Schrankgeheimnis zu berichten.

Beim Besuch im Zoo bei den Affen gab es wahre Befallsstürme, mit Mimik und Gestik begeisterten die Feuerwehrmänner ihr Publikum und nahmen es mit auf die Reise nach Venedig, der ganze Saal reiste mit und eine Rakete war der Lohn für die Sänger. „Hercules“ die EKG Showtanzgruppe New Generation of Dufty Movies zeigte eine mit akrobatischen Einlagen gespickte Bühnenshow. „Freude, Freude überall, freut euch auf den Krämer Karl“, der Lohnschdener Jung hatte seinen großen Fanclub gleich mitgebracht.

„Wenn ihr ein Weib sucht schaut auf die Flocke, der Fluss ist egal“ meinte der Ober-Lahnsteiner Altkarnevalist und für seine Nachbarn von der anderen Lahnseite hatte er so manchen Seitenhieb parat. Beim Gesang stimmten die „Krämerchöre“ mit ein, forderten Zugaben und zu später Stunde wurde es ein „Krämerabend“. Das auch Männer tanzen können, das Männerballett des KKC Kamp-Bornhofen bewegte sich elegant bei Schwarzlicht und setzte, vor dem großen Finale aller Mitwirkenden, einen weiteren Schlusspunkt der mehr als fünfstündigen närrischen Show. (hck) Fotos Hans Hermann Floeck

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